s

CHARITY

CLASSYANDFABULOUS Jewelry CHARITY Collection 'MORGENSTERN'

Ich möchte mit dieser Charity Aktion jungen Frauen und Mädchen helfen, die unter furchtbaren Bedingungen in die wahrscheinlich schwierigste Rolle Ihres Lebens gebracht wurden.

Bei diesem Projekt ( Ausbildungs und Therapie Zentrum) geht es um ein neues Zuhause für Mädchen, teilweise minderjährige in Sri Lanka, die von Ihren Vätern und näheren Verwandten vergewaltigt und geschwängert wurden. Sie sollen sich dort von den schrecklichen Erlebnissen erholen, durch psychologische Betreuung ihre Erlebnisse verarbeiten (manche, die von vielen Tätern mehrfach vergewaltigt wurden, sind sehr schwer traumatisiert), sie werden ärztlich versorgt und lernen einen Beruf, um Ihren Lebensunterhalt später zu sichern. Die Mädchen haben alle das gleiche Schicksal erlitten, müssen sich voreinander nicht schämen und können mit viel Hilfe und viel Zeit erlernen ein Leben mit ihrer neuen Aufgabe als Mutter zu führen. 

Das Zentrum trägt den Namen 'Pahan Tharuwa , was auf Deutsch soviel heißt wie 'Morgenstern'. Alle von mir selbst hergestellten Armbänder und Ketten tragen aus diesem Grund, in Morse- Code- Zeichen, den Namen 'MORGENSTERN'!!

Der komplette Gewinn jedes einzelnen Produktes aus unserer CHARITY Collection wird dem Verein ' Stop Staring, Start Caring‘ (http://www.ss-sc.de/pahan-tharuwa) gespendet.


Anbei weitere Informationen zu diesem Projekt! Wir freuen uns, wenn schon ganz bald viele Menschen mit den tollen Charity Armbändern zu sehen sind und so jeder ein klein wenig dazu beiträgt denen zu helfen, die schlimmes erlebt haben und einfach unsere Hilfe benötigen.

 

Vielen Dank!

 

Ihre Lucie

 

    1.  

 

Die Grundsätzliche Situation

Über den Wert von Frauen, insbesondere den „Schutzlosen“, wie Minderjährigen, Unverheirateten, aus armen, bzw. ungebildeten Verhältnissen stammenden Frauen oder Mädchen in diesen Teilen Asiens, wurde in den Medien schon mehrfach berichtet.

Der Stellenwert einer Frau, insbesondere in ländlichen Regionen, liegt hier oft sehr weit unten. Wenn dazu noch Existenzprobleme, Alkohol oder Drogen kommen, werden die hierarchisch Schwächsten und Schutzlosen häufig zu Opfern.

Da bis zu fünf oder sechs Familien - meist mehrere Generationen zusammen in einer einfachen 2-Zimmer-Hütte leben - steht interfamiliären Übergriffen oft nichts im Weg. Nicht selten ergreift sich der Vater, Onkel oder Nachbar im berauschten Zustand das nächste, wehrlose Mädchen und vergeht sich an ihr.

Wenn das Mädchen den Mut aufbringt, sich an die Behörden zu wenden, läuft es in den meisten Fällen so ab: Die Polizei kommt, Familie und Nachbarn werden verhört. Die Folgen für den Täter, der meist aufgrund fehlender Tatzeugen nicht belangt wird, fallen milde aus. Das Opfer jedoch wird nunmehr im ganzen Dorf als „beschmutzt“ angesehen. Und so gilt sie fortan als Freiwild für weitere Triebtäter.

In einem Fall, der uns vornehmlich zu diesem Projekt bewegt hat, suchte ein 16 jähriges Mädchen, welches vom eigenen Vater vergewaltigt wurde, die Hilfe der Polizei. Diese kam, um Familie und Nachbarn zu verhören. Die Angehörigen, beschämt von der Veröffentlichung des Vorfalls und der Beschmutzung der Familienehre, sahen den besten Ausweg darin, die Schande zu beseitigen. Das Mädchen wurde mit Benzin übergossen und verbrannte.

Oft werden die missbrauchten Mädchen schwanger. Da auf Sri Lanka leider ein generelles Abtreibungsverbot gilt, müssen diese Kinder geboren werden. Nicht selten ist dies ein Ausweg aus ihrer Opferrolle. Spätestens, wenn ein minderjähriges, unverheiratetes Mädchen schwanger wird, kann es ein Beweis für eine Vergewaltigung sein und die Behörden nehmen sie in ihre Obhut.

 

Was passiert mit den bekannt gewordenen Fällen?

Sobald sie in der Obhut der Behörden sind, wird ein sicherer Aufenthaltsort gesucht. Es gibt allerdings kaum entsprechende Einrichtungen. Nach unserem Wissen gibt es eine offizielle Einrichtung und zwei inoffizielle - von Ausländern geführte Einrichtung - zum Schutz und Aufenthalt der misshandelten Mädchen. Und das bei über 20 Millionen Bewohnern auf Sri Lanka. Alle sind überfüllt und die Wartelisten sind lang.

 

Das Schicksal der Mädchen ist es

  • •  zu anderen Familienangehörigen gebracht zu werden, wo der Schutz nicht

    gewährleistet ist

  • •  bei Angehörigen der Behörden untergebracht zu werden

  • •  in Behindertenheime oder Waisenhäuser umzuziehen

  • •  in die Obhut unbeteiligter Familien zu kommen

  • •  oder im schlimmsten Fall beim Peiniger unter „polizeilicher Kontrolle

  • Der genaue Verbleib der Mädchen wird uns leider als für uns nicht nachvollziehbare Sicherheitsmaßnahme - nicht mitgeteilt!

  •  

    Wie kommen die Mädchen zu Pahan Tharuwa?

    Wir arbeiten mit den Behörden zusammen. Alle Mädchen werden vom sogenannten Probation Office an uns bzw. unsere Einrichtung weiter geleitet, sobald ein Fall von Schwangerschaft, durch sexuellen Übergriff, bekannt wird.

  •  

    Was erwartet die Mädchen in Pahan Tharuwa?

    Die Mädchen bleiben für zwei Jahre bei uns. In dieser Zeit bekommen sie

    • •  psychologische Betreuung zur Verarbeitung ihrer Erlebnisse (manche, die von vielen Tätern mehrfach vergewaltigt wurden, sind sehr schwer traumatisiert)

    • •  ärztliche Versorgung

    • •  Berufliche Ausbildung: um den Lebensunterhalt später zu sichern, werden

      die Mädchen in Handarbeit, Nähen, Kochen (internationale Küche, um evtl.

      im Tourismus Fuß zu fassen) ausgebildet.

    • •  Möglichkeit zur Familiengründung, auch wenn es für unsere Vorstellungen

      fremd ist, eine Heirat für die Mädchen der beste Ausweg. Hierzu gibt es einen eigenen Berufszweig, den „Matchmaker“. Wir haben einige Matchmaker im Netzwerk vor Ort, die einen geeigneten Ehepartner finden können. Mit der Unterstützung der Behörden, wird das Wohl der Mädchen sichergestellt.

Wie viele Mädchen kann Pahan Tharuwa aufnehmen?

Wir starten das Projekt mit 10 Plätzen. Sobald das Konzept gut funktioniert und wir über ausreichend Spenden verfügen, soll es auf 20 Plätze erweitert werden. Ausreichender Bauplatz und Grundstruktur sind vorhanden. Auch die obligatorische 3m hohe Mauer, die um das komplette Grundstück geht, konnte von uns bereits errichtet werden. Um sie weniger beklemmend zu

 

Gibt es eine Warteliste?

Es gibt leider mehr Fälle als Einrichtungen. Eine genaue Liste wird uns aus Gründen der Anonymität, nicht gezeigt. Allerdings wurde uns im Vertrauen gesagt, die Liste wachse stetig.

Wir werden voraussichtlich nur die Mädchen aus unserem und den benachbarten Regierungsbezirken bekommen. Wobei auch diese Liste größer ist, als unsere Aufnahmekapazität.

 

Wer beaufsichtigt die Mädchen in Pahan Tharuwa?

Wir haben eine Krankenschwester, eine Hausmutter und einen Wächter an der Pforte als Dauerpersonal vorgesehen. Des weiteren wird der bedarfsgerechte Besuch von Ärzten, Psychologen eingeplant. All das sind Maßnahmen, die selbstredend vom Spendenaufkommen abhängig sind.

Die UN-Beauftrage für Kinderrechte, ist ebenfalls eine begleitende Vertrauensperson des Projektes Pahan Tharuwa. Sie wird so oft als möglich anwesend sein.

 

Was geschieht nach den 2 Jahren in Pahan Tharuwa?

Unsere Kontaktpersonen vor Ort werden die Mädchen an Familien, Ehepartner, Familienbetriebe oder Arbeitsstellen mit Unterkunft vermitteln. Auch nach Ablauf der 2 Jahre, wird Pahan Tharuwa eine Anlauf- und Beratungsstelle für unsere Mädchen bleiben.

 

Was kostet Pahan Tharuwa?

Unsere größte Herausforderungen sind die Kosten der Fertigstellung, der Einrichtung und vor allem die laufenden Kosten. Hier fehlt es immer und wir sind auf kontinuierliche Spenden angewiesen.

Wie man auf diesem Bild sieht, fehlen noch etliche bauliche Maßnahmen, um den 1. Stock fertig zu stellen. Die Errichtung des Dachs, die Fenster und der Putz sollten unbedingt bis Ende des Jahres abgeschlossen sein. Zudem benötigen wir noch diverses an Mobiliar, wie u.a. einem Behandlungsraum und Spielsachen.

Nur dann können auch die Mädchen dort einziehen.

Alle Dinge, die benötigt werden, müssen vor Ort auf Sri Lanka gekauft werden. Es macht leider nach unserer bisherigen Erfahrung keinen Sinn bzw. ist viel zu teuer und aufwändig, Sachspenden zu sammeln und sie aus Deutschland dorthin zu bringen. Lediglich ein Vereinsmitglied, das nach Colombo fliegt (bei den arabischen Airlines hat man zumeist 30kg Gepäckspielraum), kann jedes Mal einen Koffer mit Sachspenden mitführen. Das haben wir bislang jedes Mal so gehandhabt. Da gibt es auch kein Thema mit dem Zoll oder dem Transport.

Mehr zu uns und unseren Projekten auf www.ss-sc.de. Wir bedanken uns schon jetzt von Herzen und im Namen der bedürftigen Mädchen für jede finanzielle Unterstützung!

Spendenkonto:

BFS Bank für Sozialwirtschaft

IBAN DE43 7002 05000 0009 8335 00

BIC BFSWDE33MUE